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Pavillon

Vor der Volksbühne (rechter Hand, also auf der grünen Salonseite) befindet sich der Pavillon. Wechselnde Ausstellungen bildender Künstler, aber auch kleine Inszenierungen und Happenings finden hinter den großen Glasflächen statt. Josef Strau kuratierte bis 2006 eine Galerie ohne Galeristen. Von Januar 2007 bis September 2008 war das „Institut im Glaspavillon“ tätig. Anfang der 60er Jahre erbaut, kaschierte der Pavillon die unansehnlichen Zu- und Abluftsysteme der Volksbühne. In dem Glaskubus wurden Karten verkauft; später diente er dem Besucherservice, der Gruppenbestellungen entgegennahm und Führungen durch die Volksbühne organisierte. Seither wird der Pavillon für verschiedene Veranstaltungsformate der Volksbühne wie Ausstellungen, Lesungen und kleinere Inszenierungen genutzt.

 

Video-Werk am Rosa-Luxemburg-Platz

Der Pavillon neben der Volksbühne ist ein Ort künstlerischer Kommunikation und der Begegnung zwischen Passanten und der Volksbühne. Anlässlich der Wiedereröffnung des Großen Hauses zeigt der Künstler Ivan Panteleev das Projekt „Video-Werk am Rosa-Luxemburg-Platz“, eine Video-Installation, bei der Texte des amerikanischen Autors David Foster Wallace kurzen Filmen gegenübergestellt werden. Dieses Spiel mit der Visualisierung von Text sowie dem „Innen“ und „Außen“ besteht aus mehreren Folgen. Sie erscheinen alle zwei Wochen und werden als Loop auf die Front des Pavillons projiziert.
„Video-Werk am Rosa-Luxemburg-Platz“, jeden Abend von 17-22 Uhr, mit Milan Peschel, Samuel Finzi und Inka Löwendorf.