Keine weiteren Vorstellungen

I love you, but I've chosen Entdramatisierung

von René Pollesch


Ich sitze neulich hier herum und die Atmosphäre ist angenehm, und ich fühle mich Zuhause. Und ich merke ziemlich schnell, so was sagt meinem Gegenüber gar nichts, das Zuhause als relevanter Lebensraum. Und mir scheint Zuhause dann plötzlich auch ein bisschen abgeschmackt. Ich lasse mich ja gern auf mein Gegenüber irgendwie ein. Offensichtlich lassen sich seine relevanten Lebensräume mit herkömmlichen Begriffen schlecht fassen. Er hat kein Zuhause. Aber er ist natürlich auch nicht obdachlos. Und dann versuch ich es mit einem vollständig anderen Thema. Ich schlage das Thema Zukunft an. Und da ist es genauso. Zukunft sagt ihm einfach gar nichts. Zukunft war überhaupt kein Ding, das irgendwie relevant für ihn war.

Spieldauer: 1 Stunde 20 Minuten

  

Mit: Kathrin Angerer, Inga Busch, Trystan Pütter und Samuel Schneider

Text und Regie: René Pollesch
Bühne: entwickelt von Lenore Blievernicht / Nina Peller mit den Wagen der Rollenden-Road-Schau (RRS) von Bert Neumann, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 2000-2006
Kostüme: Nina von Mechow
Licht: Frank Novak
Kamera: Mathias Klütz, Ute Schall
Videoschnitt: Cemile Sahin
Ton: Hans-Georg Teubert, Georg Wedel, Deniz Sungur
Tonangel: William Minke
Dramaturgie: Anna Heesen

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Inspiration by

John Prine - Everybody wants to feel like you
Al Green - I'm so tired of being alone
Bobby Womack - I’m through trying to prove my love to you
Why? - Sky for Shoeing Horses Under
Stelvio Cipriani - Too Risky a Day for a Regatta
Roy Orbison - Growing up
KIZ - Koksen ist scheiße
Nino Rota - L' Harem
Bruce Springsteen - Backstreets
Scott Walker - Windows of the World 

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