Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz
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Sa 21.01. 23:00 Großes Haus
... rettet die Volksbühne. Von und mit Bettina Lamprecht & Ashley Hribar. Tickets im Paket mit Baumeister Solness nur direkt über die Kassen buchbar.
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Schwester Betty

... rettet die Volksbühne. Von und mit Bettina Lamprecht & Ashley Hribar


Direkt aus dem Fernsehen entert Schwester Betty die Volksbühne, genauer das vom "Baumeister Solness" verwüstete Bühnenbild des gleichnamigen Stücks von Henrik Ibsen, das eins der späten Meisterwerke von Bert Neumann ist. Dort hat unmittelbar vor ihrem Auftritt die 21. Vorstellung von Castorfs Ibsen-Inszenierung stattgefunden und nun verwandelt sie zu später Stunde die Volksbühne in das Volkskrankenhaus. Denn Bettina Lamprecht, das ist Schwester Bettys bürgerlicher Name, ist von Beruf TV-Krankenschwester. Und Frank Castorf hat in seiner Anverwandlung des Ibsenstoffs nicht nur seine wirklichen und/oder befürchteten Krankheiten offenbart, sondern sich auch als großer Fan der Krankenhausserie und speziell der Sachsenklinik "In aller Freundschaft" geoutet. Sie ist zum festen Bestandteil seines Lebens geworden und für sein Alter Ego den Baumeister rangiert sie sogar noch vor seiner Frau und vor seinem Beruf und sogar vor seiner Liebe zur jungen Hilde Wangel. Es gibt in seinem Leben nur ein echtes Unglück: ein Folge zu verpassen. Nun materialisiert sich Schwester Betty auf der Bühne in echt und versucht herauszufinden, wen sie eigentlich pflegen soll und was es noch zu retten gibt.

Bettina Lamprecht ist seit 2014 in der Titelrolle der Krankenhausserie "Bettys Diagnose" im ZDF zu sehen. Die Folgen laufen immer freitags. Die dritte Staffel startet am 06. Januar 2017. Außerdem kennt man sie seit Jahren als Nachbarin von "Pastewka", als Partnerin Anke Engelkes in "Ladykracher" und aus der "Heute Show". Für diese Formate hat sie schon jede Menge Preise gewonnen. Sie spielte auch an zahlreichen Theatern und schreibt und entwickelt selbst Stücke.

Mit ihr auf der Bühne als Volkskrankenhaus-Musiktherapeut der Pianist Ashley Hribar, der sich mit besonderer Hingabe der zeitgenössischen Musik widmet und regelmäßig mit Komponisten wie Frederic Rzewski, Helmut Lachenmann und Matthew Shlomowitz in verschiedenen Projekten zusammenarbeitet. Außerdem führten ihn zahlreiche Solo-Tourneen und Konzerte durch Asien, Australien und Europa. Momentan beendet er seine Doktorarbeit an der University of Adelaide (Australien).

Tickets kosten 12,- Euro bzw. 8,- Euro (ermäßigt).

Besucher der Vorstellung von Baumeister Sollness zahlen 6,- Euro bzw. 4,- Euro (ermäßigt).

  

© Thomas Aurin

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