Mapping the Right:
Diskussion
Während etablierte Parteien Kultur als Nebenschauplatz behandeln und unter Sparzwängen zunehmend unter Druck setzen, begreift die "neue Rechte" und ihre Akteure Kulturpolitik als zentralen politischen Hebel. Ziel ist die Etablierung einer nationalistischen Leitkultur als Fundament für einen autoritären Umbau von Staat und Institutionen. Dabei werden Parlamentarische Anfragen, Boykottaufrufe, Hassmails, Doxing oder koordinierte Medienkampagnen Teil eines umfassenden gesellschaftlichen Umbaus, der die Demokratie schwächen soll.
Die Veranstaltungsreihe Mapping the Right untersucht, welche unterschiedlichen Strategien genutzt werden, um Diskurse zu beeinflussen, Deutungshoheit zu erlangen und Kulturinstitutionen in ihrem Handlungsspielraum einzuschränken. Schritt für Schritt entsteht ein öffentlich zugängliches Archiv mit einer politischen Kartierung rechter Einflussnahme im Kulturbetrieb. Die Sammlung von Vorfällen Betroffener macht strategische Vorgehensweisen erkennbar mit denen demokratische Strukturen gezielt destabilisiert und abgebaut werden.
Anne Schneider ist Moderatorin, Konzepterin und freie Regisseurin. Sie engagiert sich in zahlreichen Netzwerken und Verbänden, u. a. ist sie Mitglied vom Rat für die Künste Berlin. Von 2017 bis Februar 2021 arbeitete sie als Geschäftsführerin des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, von 2014 bis 2017 war sie Künstlerische Leiterin des Festivals Hauptsache Frei.
Gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung

Aufführungen
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Roter Salon
Mapping the Right: Folge 1
David Begrich (Soziologe, Miteinander e.V.), Heinrich Horwitz (Die Vielen e.V.), Suraj Mailitafi (Aktivist), Simon Brost (Mobile Beratung gegen Rechts) im Gespräch mit Anne Schneider
Diskussion
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zurzeit keine
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