MEDUSA
Zeitgenössische Dramatik und Inklusive Identitäten in Europa
Sechs Theatertexte aus Deutschland, Bulgarien und Italien – ausgewählt durch das transnationale Projekt MEDUSA, präsentiert an drei Tagen im Roten Salon durch szenische Lesungen, eingerichtet von den Regisseur*innen Marie Bues, Salome Dastmalchi und Tobias Herzberg mit zwölf fantastischen Schauspieler*innen, und ergänzt durch Publikumsgespräche und eine Party.
Diese Texte werden im Original oder in deutscher Übersetzung vorgestellt werden:
Sesso (Sex) von Alessandro Paschitto
Notte Bianca (Weiße Nacht) von Tatjana Motta
under the influence oder: die rückkehr der bakchen (under the influence or: the return of the bacchae) von Natalie Baudy
aufstiegskörper. ein fühlversuch (ascending bodies. a felt experiment) von Lena Riemer
ДЕБЕЛАКЪТ (FATASS) von Silva Marinova
СИЛНИ. СМЕЛИ. СТРАХОВИТИ. (Strong. Brave. Fearsome.) von Teodora Georgieva
MEDUSA – Zeitgenössische Dramatik und inklusive Identitäten in Europa ist ein Projekt von sechs Partnerinstitutionen aus Napoli, Sofia und Berlin, mit dem Ziel, nicht nur Theaterautor*innen zu fördern, sondern auch einen europäischen Kulturraum zu stärken, in dem dramatische Erzählweisen und Perspektiven über nationale Grenzen hinweg sichtbar werden und neue Resonanzräume finden. Die Gesamtkoordination des Berliner Festivals liegt bei der Organisation Das Kombinat e.V., die von Berlin aus inklusive und kritische künstlerische Praktiken fördert und in der letzten Spielzeit den Grünen Salon kuratiert hat. Für MEDUSA haben sich Das Kombinat und Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e.V. zusammengetan.
Das Projekt MEDUSA findet in Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen aus Italien, Deutschland und Bulgarien statt und ist von dem EU-Förderprogramm Creative Europe und der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt finanziell unterstützt.